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Ältere News finden sie in unserem News-Archiv nach Jahren sortiert: 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008. Insgesamt sind 111 News seit 2008 veröffentlicht worden.
12. August 2021
Foto DJG Bad Säckingen
Ausstellung im Kulturhaus Villa Berberich noch bis 15. August 2021
Die außerordentlich gut besuchte Ausstellung geht an diesem Wochenende in die letzte Runde. Mehr als 300 interessierte und teilweise weit angereiste Gäste haben bislang die Sammlung von japanischen Holzschnitten aus vormoderner Zeit gesehen und begeistert kommentiert. Einige Besucher haben sich spontan als neue Mitglieder im Freundeskreis Nagai eingetragen. Die Ausstellung ist am Samstag von 14 – 17 Uhr, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Ein Informationsblatt ist verfügbar.

Dr. Peter Haußmann
17. Juli 2021
Hiroshige Schneelandschaft Hannspeter Kunz
Als Leihgabe des Sammlers Hannspeter Kunz zeigt die Deutsch-Japanische Gesellschaft Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen aus Anlass von 160 Jahren Deutsch-Japanischen Beziehungen eine Auswahl wertvoller Farbholzschnitte. Die ca. 65 Ukiyo-e-Drucke stammen aus einem Zeitraum von drei Jahrhunderten und zwar hauptsächlich aus Edo, dem heutigen Tokyo.

Während zurzeit viel öffentliche Aufmerksamkeit den Olympischen Spielen gilt, zeigt die Sammlung von Farbholzschnitten, wofür sich einst die Einwohner von Edo interessiert haben.

Ab 1750 wurden in Edo, das damals schon eine Millionenstadt war, Farbholzschnitte populär, weil sie Informationsquelle und Sammelobjekte zugleich waren. Ankündigung von Theaterstücken und Sumo-Kämpfen, Schauspielerporträts, Eingaben für Dichterwettbewerbe oder Werbung für Ausflugsziele: all dies war von großem Interesse für Bewohner und Gäste der einzigen Großstadt Japans in jener Zeit. Nicht nur die Informationen selbst, sondern auch mit zunehmender Bekanntheit der Designer und Drucker wurden die Holzschnitte aufwendiger gestaltet und zu gesuchten Sammelobjekten.

Die Ausstellung ist Mi, Do, Sa 14 - 17 Uhr und So 11 – 17 Uhr geöffnet.
Eine Vernissage findet nicht statt. Ein Informationsblatt ist verfügbar.

Dr. Peter Haußmann

https://bz-ticket.de/im-schoenen-schein-der-edo-zeit-villa-berberich-bad-saeckingen
https://www.ferienwelt-suedschwarzwald.de/event/im-schoenen-schein-der-edo-zeit-japanische-farbholzschnitte-ukiyo-e-aus-drei-jahrhunderten-kurtisanen-des-yoshiwara-schauspieler-des-kabuki-theaters-landschaften-u.a.-ad516257e7
www.facebook.com/DJGNagaiSaeckingen/
http://www.djg-nagai-saeckingen.de/index.php
https://www.nfz.ch/2021/07/im-sch%C3%B6nen-schein-der-edo-zeit.html
https://www.suedkurier.de/digitale-zeitung/epa12904,79359,,18
https://ezeitung.badische-zeitung.de/issue.act?issueId=846261&token=DKX5qRwJZFYXbeRNMwFCaPrrIrmVxvmBo28WKegYmShOeoMaBeqOIBcLPCPE41TwJTMUUa45r2AjhPo0GLX8HtUNi4-t62p3qm3DlOpcgU0tpSM_9pZ-f0RaP02Pwy33aj7Znc5vuLk4HA2ZSZAL4g%2C%2C
https://www.suedkurier.de/digitale-zeitung/epa12904,79464,,17
https://www.vdjg.de/im-schoenen-schein-der-edo-zeit/
02. Mai 2021
Unterschrift
2. von links Christian Heinemann, 3. von rechts Shin Saito Rathaus Nagai Städtepartnerschaften
Foto Regine Haußmann
Unser Mitglied Christian Heinemann, Persönlicher Referent des Bürgermeisters Alexander Guhl von Bad Säckingen hat folgende Fragen beantwortet:

- Wann ist diese Städtepartnerschaft entstanden? Wie lange gibt es sie schon?

Nagai und Bad Säckingen sind ihre Partnerschaft im Jahr 1983 eingegangen.

- Wie ist es zur Partnerschaft gekommen?

Die Initiative ging seinerzeit von Nagai aus. Der damalige 2. Vorsitzende des Badischen Sport-bundes, Herr Fritz Gisy, weilte im Spätherbst 1979 privat in Japan und wurde gebeten, in Säckingen wegen der Möglichkeit einer Verschwisterung von Nagai und Bad Säckingen anzufragen. Treibende Kraft war wohl der Nagaier Zahnarzt Dr. Hiroshi Akama, Vorsitzender des dortigen Ski-Clubs, der die Trompeterstadt schon kannte. 3 Jahre zuvor hatte Herr Gisy Nagai mit einer Gruppe der Sportjugend Besuch. Bei diesem Aufenthalt war eine junge Sportlerin aus dem Nachbarort Murg zu Gast im Hause Akama, was das Interesse des Zahnarztes an einer Kontaktaufnahme befeuert haben könnte. Auf japanischer Seite war man damals nicht unbedingt an kostspieligen Reisen hin und her, sondern eher an einem brieflichen Austausch zwischen Bürgern beider Städte interessiert, was aber gegenseitige Besuche nicht ausschließen sollte.

Der damalige Bürgermeister Dr. Günther Nufer bekundete zu Beginn des Jahres 1980 sein starkes Interesse an einer Partnerschaft. Dies insbesondere im Hinblick auf mögliche Auswirkungen im Bereich des Kur- und Fremdenverkehrsgeschehens.

Eine erste vertiefende Kontaktaufnahme erfolgte im Januar 1981 beim Besuch einer offiziellen japanischen Delegation unter Leitung von Dr. Hiroshi Akama. Bei dieser Gelegenheit wurde ein vorläufiges Programm für den Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen erarbeitet. Der offizielle Gegenbesuch zum Irisfest in Nagai erfolgte bereits im Juli 1982. Danach war sicher: Bad Säckingen und Nagai waren zur Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen bereit, wobei die Partnerschaft keine Einrichtung für Offizielle werden sollte. In der Folge wurde die Partnerschaft im Jahr 1983 besiegelt und die Deutsch-Japanische Gesellschaft Freundeskreis Nagai e.V. ins Leben gerufen, die sich bis heute um die Kontakte auf Bürgerebene kümmert.

- Hatte Bad Säckingen und Nagai schon davor einen Bezug zueinander?

Nein.

- Welche Austausche und Aktivitäten haben die Beziehung bis heute gestärkt?

Es gab – in größeren zeitlichen Abständen - den gegenseitigen Besuch von Delegationen, wobei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft eine tragende Rolle zukam. Es kam aber auch zum Austausch junger Bürgerinnen und Bürger. Auch hier war der Freundeskreis federführend. Darüber hinaus wurden wechselseitig und einer gewissen Regelmäßigkeit Partnerschaftsjubiläen mit Erneuerung des Partnerschaftsversprechens gefeiert.

- Welche positiven Auswirkungen hat es, wenn relativ kleine Städte eine Partnerschaft eingehen?

Grundsätzlich ist der Gedanke des Austauschs für kleine Städte kein anderer wie für große, auch wenn Großstädte im Ausland natürlich eher eine gewisse Bekanntheit erlangen können. Insofern entsteht über die Partnerschaft eher ländlich geprägter Kleinstädte ein Draht zu einer Kommune oder Region, die im anderen Land sonst vermutlich weitgehend unbekannt wäre. Durch diese konkreten partnerschaftlichen Kontakte mit Personen aus der anderen Kommune erhält ein weit entferntes, „fremdes“ Land ein menschliches Gesicht, was das wechselseitige Verständnis für andere Kulturen und Mentalitäten fördert. Strukturell vergleichbare Partnerstädte können vermutlich am ehesten einen Austausch „auf Augenhöhe“ realisieren, was auch die Basis für eine gewisse wechselseitige Identifikation schafft.

- Wie möchten Sie die Partnerschaft in Zukunft weiterentwickeln?

Zunächst hoffen wir natürlich, in einiger Zeit nach Überwindung der aktuellen Krise wieder zu einer Normalität des persönlichen Austausches, inklusive der damit verbundenen Reisen, zurückkehren zu können. Aus unserer Sicht wären in längerfristiger Perspektive Projekte spannend, bei denen ein Austausch über Ideen und Lösungen zu Herausforderungen und Problemen entsteht, denen Städte weltweit und in Deutschland ebenso wie in Japan gegenüberstehen. Hier könnte man viel mehr als bislang voneinander lernen. Konkret könnten wir uns das sehr gut bei den Themen Energiewende und Klimaschutz vorstellen. Das sind zwar globale Aufgaben, die aber nur bewältigt werden können, wenn auch im Kleinen auf der unteren staatlichen Ebene dezentral kreative Lösungen gefunden werden. Dabei kann man sich sowohl direkt Anregungen aus der Praxis der anderen Stadt holen, als auch versuchen, den Blick auf die eigene Stadt durch die Brille der anderen nutzbar zu machen.
www.facebook.com/JGK.Muenchen/
11. März 2021
Foto DJG Bad Säckingen
Der Vortrag Monika Bruttel am Donnerstag, 11. März 2021 um 14:46 Uhr im Sitzungsaal, Schloss Schönau, kann nur virtuell als ZOOM Vortrag gehalten werden. Aus Anlass des Jahrestags der Fukushima Katastrophe vor genau 10 Jahren berichtet Monika Bruttel aus ihren 30 Jahren voll beruflicher Tätigkeit in Japan. Sie wird ihre persönlichen Erlebnisse als „freiwillige Helfer“ im Anschluss des 11. März 2011 berichten sowie über die Erfahrungen aus der Sicht der Menschen vor Ort sprechen. Der Vortrag wird ca. 45 Minuten dauern.

Im Einzelnen wird sie zunächst einen Film über Fukushima damals zeigen. Nach einer Gedenkminute und einem kurzen Gebet wird Monika Bruttel über ihre Erlebnisse vor Ort vom März bis November 2011 sprechen und mit Bildmaterial ergänzen. Sie wird auch aus einer Gemeinde nur 5 km von den havarierten Atommeilern entfernt einen Film (japanisch mit deutschen Untertiteln) zeigen und aus eigenem Erleben mit Betroffenen berichten.

Es sollen einzelne Betroffene im Vordergrund stehen, von denen authentische Zeugnisse vorliegen und die die Sprecherin persönlich kennt. Was können die Opfer hoffen und wie können sie mit den Folgen der Katastrophe klarkommen, wenn die Regierung und der Betreiber nur sehr zögerlich bereit sind, zu helfen?

Schließlich wird Monika Bruttel im Überblick und Rückblick über Ihre Missionsarbeit in Japan berichten.

Zoom-Meeting beitreten:

https://us02web.zoom.us/j/2606082742?pwd=bEh2S0xCSFFhaVczcFNVOWRUUEw0QT09

Meeting-ID: 260 608 2742
Kenncode: 5261201.
25. Januar 2021
Jubiläums-Preisausschreiben des VDJG

Berlin. Der Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften e.V. (VDJG) veranstaltet ein deutschlandweites Preisausschreiben. Der Anlass ist das 160-jährige Jubiläum der Aufnahme offizieller Beziehungen zwischen Deutschland und Japan. Das Preisausschreiben dreht sich um Japan, den VDJG und die Arbeit, die von den Deutsch-Japanischen Gesellschaften geleistet wird.

„Jeder kann mitmachen, und es gibt viele tolle Preise zu gewinnen, darunter den Hauptpreis, Städtereisen, Kameras und vieles mehr.“ freut sich der Präsident des VDJG, Dr. Volker Stanzel. Den Hauptpreis lässt er sich noch nicht entlocken: Ob es eine Flugreise nach Japan wird, ein wertvoller japanischer Kunstgegenstand, oder … – das wird noch nicht verraten.

In fünf Runden werden auf der Website https://vdjg-preisausschreiben.de Fragen gestellt. Die erste Fragerunde ist ab sofort verfügbar. Teilnehmende haben drei Wochen Zeit die Fragen auf der Webseite zu beantworten. Mit jeder richtigen Antwort gewinnen sie Punkte, die über die Runden addiert werden. Die Teilnehmenden mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhalten die Preise. (Die Details sind auf der Webseite beschrieben.) Die Zwischenstände werden nach Abschluss jeder Runde auf der Webseite veröffentlicht. Die Siegerehrung erfolgt auf der Verbandstagung des VDJG am 14. Mai, wenn möglich vor Ort in Frankfurt am Main, anderenfalls virtuell.


Auf YouTube zeigt unter dem Titel die Japanischen Botschaft in Deutschland das Video „Feiern Sie mit uns 160 Jahre Freundschaft Japan - Deutschland 2021“

https://youtu.be/Hvd7Tp7QgVw
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