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Ältere News finden sie in unserem News-Archiv nach Jahren sortiert: 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008. Insgesamt sind 79 News seit 2008 veröffentlicht worden.
20. März 2017
Madoka Kühlbrey ist die neue Beirätin im Vorstand der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bad Säckingen. Foto: Michael Gottstein
BADISCHE ZEITUNG und SÜDKURIER
Montag, 20. März 2017
Michael Gottstein

Verein plant als Höhepunkt des Jahres eine Reise ins japanische Kyoto.

BAD SÄCKINGEN (mig). Japan und seine Geschichte und Kultur haben eine treue Schar von Freunden und Bewunderern. Bei der Jahreshauptversammlung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft/Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen am Freitag konnte der Vorsitzende Peter Haußmann einen umfangreichen Jahresrückblick vorlegen und sich über steigende Mitgliederzahlen freuen.

Im vergangenen Jahr kamen netto vier zusätzliche Personen zum Verein, und in dem noch jungen Jahr 2017 verzeichnete man bereits sieben Neueintritte, so dass der Verein derzeit 129 Mitglieder aus der Region dies- und jenseits des Rheins zählt. Im Januar berief der Vorstand Madoka Kühlbrey als Beirätin in das Führungsgremium. Sie stammt aus der Nähe von Tokio und lebt seit zwölf Jahren in Schopfheim.

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählten die Auftritte der Kinder- und Jugendtheatergruppe "Tsuchie Kodomo Kagura" vom 17. bis 20. Juli. "Die Künstler haben den Bürgern Bad Säckingens ein großes Geschenk gemacht", sagte Peter Haußmann. Durch die Unterbringung bei Gastfamilien und einer Stadtführung nahmen die Gäste ihrerseits Eindrücke vom Hochrhein mit.

Im Scheffelgymnasium sowie vor 425 Besuchern im Schlosspark erweckten die Künstler mit Musik, Tanz und opulenten Kostümen Szenen aus der japanischen Mythologie zum Leben. "Man konnte kaum glauben, dass es sich bei den Darstellern um Kinder handelte", meinte Regine Haußmann. Im Oktober feierte der Verein sein 30. Jubiläum, zu dem der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin, Martin Löer, eigens aus Potsdam angereist war. Regine Haußmann hielt einen Rückblick auf die hochkarätigen Ausstellungen, die die Bad Säckinger Gesellschaft organisiert hatte, und mit einer Kunstausstellung wurden drei wichtige Säulen der japanischen Kultur gewürdigt: Margot Kawinski präsentierte die Kunst des Ikebana, Rie Takeda stellte Kalligraphien und Mathies Schwarze Keramiken aus.

Bei der Vermittlung japanischer Kultur macht die Gesellschaft auch regelmäßig gezielte Angebote für Kinder und Jugendliche. So fand im Rahmen der Märchentage das Bilderbuch-Theater "Kami Shibai" in der Stadtbücherei statt. Dabei wurden Bilder präsentiert, die jeweils mit einem Text auf Deutsch und Japanisch versehen waren. Außerdem gab es in der Murger Bücherei eine Lesung aus dem Buch "Ich nannte ihn Krawatte" von Milena Michiko Flasar. Es schildert zwei Aussteiger und nimmt sich eines Phänomens an, das in der sonst so konsensorientierten japanischen Gesellschaft immer mehr um sich greift. Ein Neujahrsempfang, ein Origami-Nachmittag mit Inga Bloss und Renate Griesser, mehrere Kochkurse von Tomoyo Jäger und einige sehr gut besuchte Kalligraphie-Workshops von Rie Takeda rundeten das Programm ab.

In diesem Jahr hielt Regine Haußmann einen Vortrag über Blaufärberei in Japan, und im Herbst wird ein Japanologe über Wasserkobolde referieren; außerdem ist eine Gesprächsrunde zum Thema "Japan besser verstehen" vorgesehen. Höhepunkt wird eine (nicht-öffentliche) 16-tägige Reise nach Kyoto im Oktober sein.

http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/freundeskreis-zaehlt-fast-130-mitglieder
http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Grosses-Interesse-an-Japan-Der-Bad-Saeckinger-Nagai-Kreis-waechst;art372588,9180633
17. Januar 2017
Das Haus Fischerzunft gehört der Stadt Bad Säckingen. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde so saniert, dass die Kargheit von früher sichtbar blieb. Heute beheimatet es den Verein Haus Fischerzunft e.V., dieser pflegt in den alten Gemäuern Kultur und Stadtgeschichte.



Die Ausstellung unserer Gesellschaft „Ikebana – Kalligraphie – Keramik“ (8.-23.10.2016) wurde im Auftrag der Tourismus GmbH Bad Säckingen gefilmt.

Haus Fischerzunft 360°

cleverer GmbH • Wandsbeker Chaussee 3 • D-22089 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 419 29 323 • Mobil: +49 (0)179 76 79 849 • Fax: +49 (0)40 419 29 322
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26. November 2016
Foto Hrvoje Miloslavic
BADISCHE ZEITUNG und SÜDKURIER
Samstag, 26. November 2016

Zahlreiche Vereine und Institutionen kamen wieder in den Genuss einer Spende der Volksbank Rhein-Wehra.

BAD SÄCKINGEN (milo). Auch in diesem Jahr konnte sich der voradventliche Geldsegen der Volksbank Rhein-Wehra (VB) sehen lassen. Insgesamt 250 000 Euro kamen 2016 120 verschiedenen gemeinnützigen Vereinen und Institutionen im regionalen Geschäftsdreieck Rheinfelden-Bernau-Dogern zu Gute. Davon flossen 100 000 Euro in Stiftungen und regionale Genossenschaften zur Förderung von Kunst und Kultur, Jugend und Senioren, Brauchtum, Sport und Wissenschaft.

Im Rahmen dieser Aktion der Volksbank Rhein-Wehra wurde auch unsere Deutsch-Japanische Gesellschaft finanziell gefördert.
07. November 2016
Ein Märchen aus dem alten Japan: Von Kaoru Stocker (links) in Japanisch und Elisabeth Möller-Giesen in Deutsch vorgetragen, beim japanischen Papier-Theater Kami-Shibai in der Stadtbücherei. Foto: Rank
BADISCHE ZEITUNG und Südkurier
7. November 2016
Marion Rank

Nach einem verregneten Samstag rettet der Sonntag bei gutem Wetter die Märchentage / Auch die Geschäftsleute sind abschließend zufrieden.

BAD SÄCKINGEN. Verregneter Samstag, ein toller Erfolg am Sonntag: Die Bad Säckinger Märchentage waren vom Wetter her durchwachsen, aber die Besucher, die am Samstag gekommen waren, kamen trotz der widrigen äußeren Umstände auf ihre Kosten. Am Sonntag bei den elften Bad Säckinger Märchentagen, veranstaltet von Pro Bad Säckingen, unter der Schirmherrschaft der Stadt Bad Säckingen, herrschte eitel Sonnenschein in den Mienen der kleinen und großen Besucher.

Bardengesänge, Märchenaufführungen und Märchenlesungen in der Altstadt sollten das Rad der Zeit zurückdrehen. Das märchenhafte Geschehen spielte sich am Samstag bei Regen weitgehend in jenen Geschäften ab, die Märchenlesungen darboten, in der Stadtbücherei verzauberte das traditionelle Kami-Shibai, das japanische Papiertheater und im Kursaal das Kinder-Mitmach-Theater. Rosemarie Krüttli brachte am Samstag und Sonntag Kinder- und Mütteraugen gleichermaßen zum Strahlen beim Anblick der großartigen Kostüm- und Accessoirauswahl.

Und was wären die Märchentage ohne Johannes Minuth und die Freiburger Puppenbühne, Kasperl und seinen Freunden, die im vollbesetzten Kursaal alle zum Lachen brachten.

Künstlerische Highlights waren auch die Auftritte von Christine Mafli und Karin Tscholl. Christine Mafli verzauberte mit Klaus Böffert und dessen Musikinstrumenten Koto, Kotamo und Overtone-Flöte bei ihrem Mitmachmärchen im Gallusturm oder beim Turmgeflüster im Diebsturm.

Auch die Tirolerin Karin Tscholl zog im Trompeterschloss mit feinem Humor als Frau Wolle ihr Publikum in ihren Bann, gemeinsam mit Angela und Marco Ambrosini auf Sopran-, Alt- und Nickelharpa. Der verkaufsoffene Sonntag war gerettet, die nachmittäglichen Sonnenstrahlen lockten zahlreiche Schnäppchenjäger in die Stadt und die Geschäfte. War das frühlingshafte Wetter im Vorjahr eher kontraproduktiv, spielte das kühle Wetter heuer den Geschäften in die Hände, die aktuelle Herbst- und Wintermode fand den Weg in die Einkaufstüten der zahlreichen Kunden.

Für die Kleinen gab es Märchenlesungen auf Kuschelkissen, für die Erwachsenen ein Glas Sekt oder eine Tasse Kaffee, so konnte in aller Ruhe der verkaufsoffene Sonntag genossen und nach Herzenslust probiert werden. Zufriedene Gesichter gab es sowohl bei den Geschäftsinhabern als auch bei den Kunden, die ohne Zeitdruck und Kinder dem Einkaufen frönen konnten.
http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/kinder-und-eltern-strahlen-um-die-wette--129504423.html
11. Oktober 2016
Die Künstler Margot Kawinski, Rie Takeda und Mathies Schwarze (von links) bei einem Blumenarrangement von Margot Kawinski im Haus Fischerzunft. Foto: Michael Gottstein
BADISCHE ZEITUNG und SÜDKRIER
10. Oktober 2016
Michael Gottstein

Der Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen zeigt im Haus Fischerzunft die japanischen Kunstformen Ikebana, Kalligraphie und Keramik.

BAD SÄCKINGEN. Ikebana, Kalligraphie und Keramik sind drei der Kunstfertigkeiten Japans. Ihnen ordnete Martina Hofmann, die Vorsitzende des Vereins Haus Fischerzunft, bei der Vernissage am Freitagabend einen Dreiklang von Adjek-tiven zu: Har-monisch, edel und geschmackvoll. Der Anlass für diese hochkarätige Ausstellung ist das 30-jährige Bestehen der Deutsch-Japanischen Gesellschaft/Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen.

Im Dachgeschoss werden Plakate der Ausstellungen gezeigt, die die Gesellschaft organisiert hat, und die Ehrenpräsidentin Regine Haußmann hielt einen Rückblick. Den Beziehungen des Ehepaares Haußmann ist es zu verdanken, dass immer wieder herausragende Präsentationen in Bad Säckingen zustande gekommen waren. Stellvertretend seien die Ausstellung japani-scher Holzschnitte aus der Sammlung des Rietberg-Museums Zürich im Jahre 1986 oder die Ausstellung "Ein blaues Wunder" zur Geschichte des Blaudrucks genannt – Letztere wurde an das Deutsche Museum München weiter-gegeben und dort von 120 000 Menschen besucht.

Der gegenwärtige Präsident Peter Haußmann erklärte, der Freundeskreis möchte "die schönen Seiten, die Japan zu bieten hat, zeigen". Neben den Ausstellungen werden auch Lesungen, Konzerte, Spielenachmittage und Kurse angeboten. Der eigens aus Potsdam angereiste Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin, Martin Löer, gratulierte im Namen der 600 Mitglieder und dankte dem Ehepaar Haußmann, das sich seit den 1970er Jahren für einen Dialog zwischen den Ländern einsetze.

So unterschiedlich Ikebana, Kalligraphie und Keramik sein mögen, so weisen sie eine wichtige Gemeinsamkeit auf: Es geht nicht ausschließlich um Ästhetik, sondern auch um Fragen der Spiritualität und den Schaffensprozess an sich. Die Kalligraphin Rie Takeda zeigt Beispiele der Schreibkunst, für deren Erschaffung eine innere Ruhe, eine geistige Hinwendung erforderlich ist, was sie auch in Workshops vermittelt. "Nach zwei Stunden sieht man bei den Teilnehmern zufrie-denere Gesichter", so Peter Haußmann.

Ikebana, also die Kunst des Blumenarrangements, hat eine uralte Tradition und genießt heute große Popularität. Eine Meis-terin dieser Kunst ist Margot Kawinski aus Grenzach. Zum ersten Mal dabei ist der Keramikmeister Mathies Schwarze aus Oeschgen, der sich von der japanischen Töpferkunst inspirieren lässt. Sie umfasst nicht nur das seit Jahrhunderten in Europa bekannte Porzellan, sondern auch einfache, aber geschmackvolle Gefäße mit erdfarbenen Glasuren. Perfektion wird nicht angestrebt, vielmehr arbeiten japanische Keramiker bewusst mit Unregelmäßigkeiten, um die Einzigartigkeit des jeweiligen Stücks zu unterstreichen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Leihgaben. Ein Glanzlicht ist eine Teeschale, aber nicht, weil sie spekta-kulär aussieht, sondern weil sie von einem renommierten Meister stammt. In Japan werden nämlich nicht nur Gebäude und Kunstwerke, sondern auch Künstler zu "nationalen Kulturdenkmälern" erklärt. Diese haben dann die Verpflichtung, ihre Kenntnisse weiterzugeben.

Die Ausstellung im Haus Fischerzunft ist bis Sonntag, 23. Oktober, immer samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 16. Oktober, 11 Uhr, wird Margot Kawinski die Kunst des Ikebana vorführen, und am Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr, wird Thomas Bachmann einen Vortrag über japanische Ästhetik halten.

http://www.badische-zeitung.de/ein-dreiklang-zum-jubilaeum
www.suedkurier.de/.../bad.../Haus-Fischerzunft-zeigt-drei-Kunstfertigkeiten-aus-Japan...
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