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Ältere News finden sie in unserem News-Archiv nach Jahren sortiert: 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008. Insgesamt sind 82 News seit 2008 veröffentlicht worden.
26. November 2016
Foto Hrvoje Miloslavic
BADISCHE ZEITUNG und SÜDKURIER
Samstag, 26. November 2016

Zahlreiche Vereine und Institutionen kamen wieder in den Genuss einer Spende der Volksbank Rhein-Wehra.

BAD SÄCKINGEN (milo). Auch in diesem Jahr konnte sich der voradventliche Geldsegen der Volksbank Rhein-Wehra (VB) sehen lassen. Insgesamt 250 000 Euro kamen 2016 120 verschiedenen gemeinnützigen Vereinen und Institutionen im regionalen Geschäftsdreieck Rheinfelden-Bernau-Dogern zu Gute. Davon flossen 100 000 Euro in Stiftungen und regionale Genossenschaften zur Förderung von Kunst und Kultur, Jugend und Senioren, Brauchtum, Sport und Wissenschaft.

Im Rahmen dieser Aktion der Volksbank Rhein-Wehra wurde auch unsere Deutsch-Japanische Gesellschaft finanziell gefördert.
07. November 2016
Ein Märchen aus dem alten Japan: Von Kaoru Stocker (links) in Japanisch und Elisabeth Möller-Giesen in Deutsch vorgetragen, beim japanischen Papier-Theater Kami-Shibai in der Stadtbücherei. Foto: Rank
BADISCHE ZEITUNG und Südkurier
7. November 2016
Marion Rank

Nach einem verregneten Samstag rettet der Sonntag bei gutem Wetter die Märchentage / Auch die Geschäftsleute sind abschließend zufrieden.

BAD SÄCKINGEN. Verregneter Samstag, ein toller Erfolg am Sonntag: Die Bad Säckinger Märchentage waren vom Wetter her durchwachsen, aber die Besucher, die am Samstag gekommen waren, kamen trotz der widrigen äußeren Umstände auf ihre Kosten. Am Sonntag bei den elften Bad Säckinger Märchentagen, veranstaltet von Pro Bad Säckingen, unter der Schirmherrschaft der Stadt Bad Säckingen, herrschte eitel Sonnenschein in den Mienen der kleinen und großen Besucher.

Bardengesänge, Märchenaufführungen und Märchenlesungen in der Altstadt sollten das Rad der Zeit zurückdrehen. Das märchenhafte Geschehen spielte sich am Samstag bei Regen weitgehend in jenen Geschäften ab, die Märchenlesungen darboten, in der Stadtbücherei verzauberte das traditionelle Kami-Shibai, das japanische Papiertheater und im Kursaal das Kinder-Mitmach-Theater. Rosemarie Krüttli brachte am Samstag und Sonntag Kinder- und Mütteraugen gleichermaßen zum Strahlen beim Anblick der großartigen Kostüm- und Accessoirauswahl.

Und was wären die Märchentage ohne Johannes Minuth und die Freiburger Puppenbühne, Kasperl und seinen Freunden, die im vollbesetzten Kursaal alle zum Lachen brachten.

Künstlerische Highlights waren auch die Auftritte von Christine Mafli und Karin Tscholl. Christine Mafli verzauberte mit Klaus Böffert und dessen Musikinstrumenten Koto, Kotamo und Overtone-Flöte bei ihrem Mitmachmärchen im Gallusturm oder beim Turmgeflüster im Diebsturm.

Auch die Tirolerin Karin Tscholl zog im Trompeterschloss mit feinem Humor als Frau Wolle ihr Publikum in ihren Bann, gemeinsam mit Angela und Marco Ambrosini auf Sopran-, Alt- und Nickelharpa. Der verkaufsoffene Sonntag war gerettet, die nachmittäglichen Sonnenstrahlen lockten zahlreiche Schnäppchenjäger in die Stadt und die Geschäfte. War das frühlingshafte Wetter im Vorjahr eher kontraproduktiv, spielte das kühle Wetter heuer den Geschäften in die Hände, die aktuelle Herbst- und Wintermode fand den Weg in die Einkaufstüten der zahlreichen Kunden.

Für die Kleinen gab es Märchenlesungen auf Kuschelkissen, für die Erwachsenen ein Glas Sekt oder eine Tasse Kaffee, so konnte in aller Ruhe der verkaufsoffene Sonntag genossen und nach Herzenslust probiert werden. Zufriedene Gesichter gab es sowohl bei den Geschäftsinhabern als auch bei den Kunden, die ohne Zeitdruck und Kinder dem Einkaufen frönen konnten.
http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/kinder-und-eltern-strahlen-um-die-wette--129504423.html
11. Oktober 2016
Die Künstler Margot Kawinski, Rie Takeda und Mathies Schwarze (von links) bei einem Blumenarrangement von Margot Kawinski im Haus Fischerzunft. Foto: Michael Gottstein
BADISCHE ZEITUNG und SÜDKRIER
10. Oktober 2016
Michael Gottstein

Der Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen zeigt im Haus Fischerzunft die japanischen Kunstformen Ikebana, Kalligraphie und Keramik.

BAD SÄCKINGEN. Ikebana, Kalligraphie und Keramik sind drei der Kunstfertigkeiten Japans. Ihnen ordnete Martina Hofmann, die Vorsitzende des Vereins Haus Fischerzunft, bei der Vernissage am Freitagabend einen Dreiklang von Adjek-tiven zu: Har-monisch, edel und geschmackvoll. Der Anlass für diese hochkarätige Ausstellung ist das 30-jährige Bestehen der Deutsch-Japanischen Gesellschaft/Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen.

Im Dachgeschoss werden Plakate der Ausstellungen gezeigt, die die Gesellschaft organisiert hat, und die Ehrenpräsidentin Regine Haußmann hielt einen Rückblick. Den Beziehungen des Ehepaares Haußmann ist es zu verdanken, dass immer wieder herausragende Präsentationen in Bad Säckingen zustande gekommen waren. Stellvertretend seien die Ausstellung japani-scher Holzschnitte aus der Sammlung des Rietberg-Museums Zürich im Jahre 1986 oder die Ausstellung "Ein blaues Wunder" zur Geschichte des Blaudrucks genannt – Letztere wurde an das Deutsche Museum München weiter-gegeben und dort von 120 000 Menschen besucht.

Der gegenwärtige Präsident Peter Haußmann erklärte, der Freundeskreis möchte "die schönen Seiten, die Japan zu bieten hat, zeigen". Neben den Ausstellungen werden auch Lesungen, Konzerte, Spielenachmittage und Kurse angeboten. Der eigens aus Potsdam angereiste Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin, Martin Löer, gratulierte im Namen der 600 Mitglieder und dankte dem Ehepaar Haußmann, das sich seit den 1970er Jahren für einen Dialog zwischen den Ländern einsetze.

So unterschiedlich Ikebana, Kalligraphie und Keramik sein mögen, so weisen sie eine wichtige Gemeinsamkeit auf: Es geht nicht ausschließlich um Ästhetik, sondern auch um Fragen der Spiritualität und den Schaffensprozess an sich. Die Kalligraphin Rie Takeda zeigt Beispiele der Schreibkunst, für deren Erschaffung eine innere Ruhe, eine geistige Hinwendung erforderlich ist, was sie auch in Workshops vermittelt. "Nach zwei Stunden sieht man bei den Teilnehmern zufrie-denere Gesichter", so Peter Haußmann.

Ikebana, also die Kunst des Blumenarrangements, hat eine uralte Tradition und genießt heute große Popularität. Eine Meis-terin dieser Kunst ist Margot Kawinski aus Grenzach. Zum ersten Mal dabei ist der Keramikmeister Mathies Schwarze aus Oeschgen, der sich von der japanischen Töpferkunst inspirieren lässt. Sie umfasst nicht nur das seit Jahrhunderten in Europa bekannte Porzellan, sondern auch einfache, aber geschmackvolle Gefäße mit erdfarbenen Glasuren. Perfektion wird nicht angestrebt, vielmehr arbeiten japanische Keramiker bewusst mit Unregelmäßigkeiten, um die Einzigartigkeit des jeweiligen Stücks zu unterstreichen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Leihgaben. Ein Glanzlicht ist eine Teeschale, aber nicht, weil sie spekta-kulär aussieht, sondern weil sie von einem renommierten Meister stammt. In Japan werden nämlich nicht nur Gebäude und Kunstwerke, sondern auch Künstler zu "nationalen Kulturdenkmälern" erklärt. Diese haben dann die Verpflichtung, ihre Kenntnisse weiterzugeben.

Die Ausstellung im Haus Fischerzunft ist bis Sonntag, 23. Oktober, immer samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 16. Oktober, 11 Uhr, wird Margot Kawinski die Kunst des Ikebana vorführen, und am Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr, wird Thomas Bachmann einen Vortrag über japanische Ästhetik halten.

http://www.badische-zeitung.de/ein-dreiklang-zum-jubilaeum
www.suedkurier.de/.../bad.../Haus-Fischerzunft-zeigt-drei-Kunstfertigkeiten-aus-Japan...
30. September 2016
Rie Takeda ist eine von drei Künstlern, die bei der Ausstellung Ikebana – Kalligraphie – Keramik im Haus Fischerzunft ihre Werke austellen. | Bild: Michael GOTTSTEIN
SÜDKURIER
30.September 2016
Michael Gottstein

Die Ausstellung Ikebana – Kalligraphie – Keramik findet von 8. bis 23. Oktober im Haus Fischerzunft in Bad Säckingen statt. Es sind drei Kunstfertigkeiten Japans, die die Deutsch-Japanische Gesellschaft – Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen mit ihrer diesjährigen Herbstausstellung in den Mittelpunkt rückt. Das Blumenarrangieren, das kunstvolle Schreiben mit dem Tuschpinsel sowie Keramik, besonders die Teekeramik, sind Objekte konzentrierter Hinwendung und langer Übung. Die dabei erwachsenden Fähigkeiten werden in aller Regel in Familien über Generationen weitergegeben.

Im 30-jährigen Bestehen der Gesellschaft wird die dritte „Ikebana-Kalligraphie-Keramik“, die bereits im Gründungsjahr 1986 stattfand, wiederholt. Ermutigt und gesponsert durch das Japanische Generalkonsulat in München, ist 1996 zum 10-jährigen Bestehen eine Broschüre mit Rückblick, anlässlich der zweiten „Ikebana-Kalligraphie-Keramik“ erschienen.

Auch in dieser Ausstellung werden Blumenarrangements von Margot Kawinski vorgestellt. Rie Takeda aus Freiburg hatte sich bereits 2014 mit der Ausstellung „Neo – Japonismus“ im Haus Fischerzunft vorgestellt. Seither hat sie dort bereits zwölf gut besuchte Kalligraphie Workshops abgehalten. Zum ersten Mal wird der Keramiker Meister Mathies Schwarze seine Keramik vorstellen. Er ist Gründer und Leiter der Keramik Schule in Oeschgen im Kanton Aargau mit mehr als 70 Schülern. Durch die Freundschaft mit dem japanischen Keramiker Takashi Nakazato wurde er zum Liebhaber und Sammler japanischer Keramik. Takashi Nakazato ist, in siebter Generation einer angesehenen Keramiker-Familie aus Karatsu auf Kyushu, wie sein Bruder Keramiker.

Ergänzt wird die Präsentation mit Leihgaben japanischer Keramik von Mathies Schwarze, der Gesellschaft und privaten Leihgebern. Das Betrachten der fertigen Arbeiten wird durch ein Rahmenprogramm ergänzt, das mit Vorführungen zur japanischen Kalligraphie und zu Ikebana das Tun hinzufügt. Ein durchgängiger Aspekt aller drei Themen, nämlich der von westlicher Sicht so verschiedene japanische Sinn für Ästhetik, wird am letzten Ausstellungstag in einem Vortrag von Thomas Bachmann aus Basel, beleuchtet.

Kunst und das Drumherum
• Die Ausstellung: Ikebana – Kalligraphie – Keramik der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Freundeskreis Nagai-Bad Säckingen findet aus Anlass des 30-jährigen Bestehens im Haus Fischerzunft in Bad Säckingen statt. Die Ausstellung ist vom 8. bis 23. Oktober jeweils samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
• Rahmenprogramm: Am 9. Oktober um 11 Uhr demonstriert Rie Takeda die Shodo Kalligraphie. Am 16. Oktober um 11 Uhr zeigt Margot Kawinski die Kunst des Blumensteckens. Am 23. Oktober um 11 Uhr hält Thomas Bachmann den Vortrag „Wabi und/oder Sabi. Ein westlicher Blick auf Aspekte japanischer Materialästhetik und ein Versuch einer Annäherung“. Der Eintritt ist frei
• Information: Telefonnummer 07761/553 85 02 oder www.djg-nagai-saeckingen.de

https://newstral.com/de/article/de/1041314328/ausstellung-vereint-japans-künste
27. Juli 2016
Ein Stück Japan im Schlosspark: der tapfere Prinz im Kampf mit der achtköpfigen Schlange Foto:Julia Becker

Japanisches Kinder- und Jugendtheater gastiert in Bad Säckingen

BADISCHE ZEITUNG und SÜDKURIER
21.und 26. Juli 2016
Julia Becker
Kultur

Ungewohnte Klänge schallten am Dienstagabend durch den Bad Säckinger Schlosspark und lockten viele Neugierige zur Konzertmuschel: das japanische Kinder- und Jugendtheater Tsuchie Kodomo Kagura gab ein Gastspiel und zeigte traditionelle Stücke in prachtvollen Gewändern.
Die Laienspielgruppe aus der Stadt Oda in der Provinz Shimane war eigentlich für das 21. Japanfest in München angereist und gastierte auf persönliche Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für eine Aufführung in Bad Säckingen. Die Gruppe, bestehend aus 10 Kindern im Alter von neun bis 15 Jahren, zeigte drei Stücke aus dem klassischen japanischen Tanztheater. Dabei werden jahrtausendalte Geschichten der japanischen Mythologie mit Musik, Tanz und prachtvollen Kostümen zum Leben erweckt. Mit ihren bis zu 20 Kilo schweren Kostümen zeigten die jungen Künstler trotz der hohen Temperaturen eine eindrucksvolle Darbietung: Mehr als 400 Zuschauer verfolgten bei schönstem Sommerwetter, wie tapfere Prinzen gegen Dämonen und vielköpfige Schlangen kämpfen oder zwei Fischer auf tollpatschige Weise versuchen, eine glücksbringende Dorade zu fangen.

Begleitet wurden das fröhliche und wilde Spiel von vier jungen Musikern an Trommel, Flöte und Zimbel in traditionellen Gewändern junger Tempeldiener. Zur besonderen Freude des jungen Publikums tobten die wilden Teufel und Dämonen durch die Publikumsreihen. Die beiden Fischer feierten ihr Fangglück mit dem großzügigen Verteilen von Süßigkeiten. Nach dem letzten Stück wurden die Künstler mit viel Applaus verabschiedet.

Tsuchie ist der Name eines Bezirks der japanischen Stadt Oda. Das volkstümliche Theater mit jungen Darstellern – Kodomo ist das japanische Wort für Kind – hat eine lange Tradition. Das Kagura-Theater ist Teil der japanischen Shinto-Religion
www.badische-zeitung.de/.../daemonen-im-schlosspark-japanisches-kinder-und-jugendt..
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