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06. März 2013

Gegenbesuch in Japan nach langer Pause

Autor: Johannes Wasmer
Bild: Privat
SüdkurierArtikel auf www.suedkurier.de
Badische ZeitungArtikel auf www.badische-zeitung.de

Delegationsreise in die japanische Partnerstadt anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft. Freundeskreis Nagai lädt auch Nichtmitglieder zur Teilnahme ein.

Bald ein Jahrzehnt sollte ins Land streichen, ehe es nun zwischen Bad Säckingen und seiner Partnerstadt Nagai wieder zu einer Begegnung auf japanischem Boden kommen wird. Peter Haußmann, Vorsitzender des Freundeskreises Nagai, stellte am Mittwoch die im Herbst anstehende Reise den ersten Interessenten im Rathaus vor. Bürgermeister Alexander Guhl und Gemeinderat Fred Thelen schließen sich der Gruppe an. Alle Teilnehmer tragen die Kosten privat.

2013 jährt sich die Städtepartnerschaft zum 30. Mal. „Bis 2004 fanden die Delegations-Besuche etwa im Dreijahres-Rhythmus statt“, erzählt die ehemalige Vorsitzende Regine Haußmann. Gründe für den langen Unterbruch seien auf beiden Seiten auffindbar. Neben den überstandenen Problemen in der Amtsnachfolge im Verein hätten beide Städte einen Bürgermeisterwechsel hinter sich sowie im vergangenen Jahrzehnt eine vergleichbare wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Entwicklung erfahren. So sei es erst jetzt zu einer offiziellen Einladung seitens Bürgermeister Shigeharu Uchiyas gekommen. Denn obwohl die 114 Mitglieder des Freundeskreises im deutschsprachigen Raum den Wochenkalender mit Veranstaltungen von japanischen Kochkursen bis zu Kunstausstellungen bereichern, stellt Joachim Uhlir fest: „Eine lebendige Partnerschaft steht und fällt mit dem Bürgermeister.“ Und dass Guhl und Uchiya gut miteinander können, sei beim Delegationsbesuch der Japaner vergangenen Juli augenscheinlich geworden, meint Regine Haußmann. Auch wenn er nicht wie der Kollege gleich sieben Angestellte zur Reise überreden könne, gab sich Guhl am Mittwoch bereits gespannt auf eine von Uchiya angekündigte „Bierfahrt“.

Ausdrücklich lädt der Freundeskreis auch Nichtmitglieder zur Teilnahme ein. „Die allermeisten Neuzugänge wurden von der Begeisterung über die gesammelten Eindrücke später zur Mitgliedschaft bewegt“, sagt Regine Haußmann. Sie unterstrich, dass die Reisekosten weit unter denen vergleichbarer Angebote lägen.

Bereits mit von der Partie sind unter anderem Walter Wolf, Vorsitzender des Freundeskreises Santeramo, sowie der Ski-Köpfer-Enkel Walter Strohmeier. Seit 2008 ist der Bernauer Alpinsport-Pionier Namenspate des Nagaier Skiclubs. Die Obergrenze setzte Peter Haußmann bei 20 Mitreisenden an. Als Vorbereitung verwies er auf den aktuell beginnenden Japanisch-Kurs ihres Mitglieds Ai Kitajima an der Volkshochschule Rheinfelden.